Perchten- bzw. Krampustag

Dieser heidnische Brauch wurde in einer Zeit als die Menschen noch von und mit der Natur lebten geschaffen, um der dunklen Zeit des Winters, die als Bedrohung empfunden wurde, etwas entgegenstellen zu können.
Der Krampus diente dazu die bösen Geister des Winters in die Flucht zu schlagen und somit den Menschen ihre Angst zu nehmen indem sie sie vertrieben.
Der Name Krampus stammt aus Wien, und hatte seinen Ursprung in finsteren Figuren die aus Dörrobst gefertigt wurden (z.B. Zwetschgenkrampus). Noch heute wird in vielen Dialekten österreichweit etwas lebloses, vertrocknetes, verblüht- oder verdorrtes als „Krampn“, „Krempn“ oder „Krampas“ bezeichnet. Krampus: „vertrocknet, verdorrt oder leblos“. Sinn und Zweck dieser Figuren war es die bösen Geister und Dämonen zu versinnbildlichen, denn alles was man sehen und anfassen konnte war nur mehr halb so schlimm!
Der Krampusbrauch war ursprünglich in ganz Österreich verbreitet, und wurde dann in der Zeit der Inquisition verboten, da es bei Todesstrafe niemandem erlaubt war sich als teuflische Gestalt zu verkleiden.
Dieser Brauch überlebte also nur in den im Winter schwer zugänglichen Alpen-Regionen wo er sich bis heute gehalten hat.